Mineralische Rohstoffe
Mineralische Rohstoffe sind das Fundament vieler Branchen und stehen am Beginn vieler Wertschöpfungsketten.
Sie sind Grundlage unseres täglichen Lebens und Basis für unzählige Produkte im Alltag. Für unsere Wirtschaft sind sie unverzichtbar.Besonders die nachgelagerten Wirtschaftszweige wie insbesondere die Bauwirtschaft sind direkt von der Rohstoffwirtschaft abhängig.
Dass die Gewinnung von Rohstoffen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in den Ländern darstellt, dazu bekennen sich mittlerweile viele Bundesländer.
Rheinland-Pfalz
Vor diesem Hintergrund, dass die Gewinnung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz die Rohstoffsicherung zu einer festen Aufgabe ihrer Wirtschaftspolitik gemacht.
Im Zuge der ins Leben gerufenen Initiative Rohstoffsicherung und Rohstoffwandel wurde im Jahre 2007 unter dem Arbeitstitel „Oberflächennahe mineralische Rohstoffe – wirtschaftliche Bedeutung und vorsorgende Sicherung“ der erste Rohstoffbericht herausgegeben.
Rohstoffbericht RP download
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist unter den Bundesländern das rohstoffreichste Land. Es befindet sich ausweislich des von der Obersten Planungsbehörde im Jahre 2005 herausgegeben Rohstoffberichts, in der günstigen Situation zur Deckung des beträchtlichen Eigenbedarfs hervorragende eigene, verbrauchsnahe Rohstoffpotentiale zur Verfügung zu haben.
Der unter dem Arbeitstitel „Rohstoffsicherung in NRW„ herausgegebene Rohstoffbericht verdeutlicht den Stellenwert der Rohstoffpotentiale und Rohstoffindustrie im Lande Nordrhein-Westfalen.
Rohstoffbericht NRW download
Anhang A zum Rohstoffbericht
Anhang B zum Rohstoffbericht
Anhang C zum Rohstoffbericht
Anhang D zum Rohstoffbericht
In der Geologie werden die Gesteine nach ihrem Zusammenhalt in Locker- und Festgesteine unterteilt.
Unter
Lockergesteinen
wird ein noch nicht verfestigtes Haufwerk verstanden, dessen Gemengeteile keinen festen Zusammenhalt, also wenig Kornbindung haben.
Lockergesteine können direkt aus dem Gebirgsverband gelöst und verladen werden. Es handelt sich um sedimentäre, nicht verfestigte Gesteine wie Sand, Kies und Ton. Das Lösen und Laden erfolgt meist mit einem einzigen Gerät in einem Verfahrensschritt beispielsweise mit einem Kompaktschaufelradbagger.
Festgesteine sind mechanisch widerstandsfähige Gesteine, deren Struktur und Verformbarkeit der von Festkörpern entspricht.
Im Gegensatz zu den Lockergesteinen ist das unmittelbare Lösen des Minerals aus dem Gebirgsverband nicht möglich. Zuvor muß der Gebirgsverband zerstört werden. Dies erreicht man zum Beispiel durch Bohren und Sprengen oder Aufreißen.
Zu den Festgesteinen zählen Granite, Basalt und verschiedenste Natursteinarten, wie etwa der Marmor.
Festgesteine, die in gebrochner Form verwendet werden, werden als "Naturstein" bezeichnet. In ungebrochener Form hingegen findet Festgestein als Naturwerkstein Verwendung.
Naturstein in gebrochener Form
Im Anschluß daran erfolgt die Sortierung, also Klassierung des Korngemisches nach Korngrößen. Hierzu wandert das Gemisch über Gitter. Je nach Produkt erfolgt die Weiterverarbeitung und Veredelung zu marktfähigen Produkten. Naturwerkstein Die Gewinnung von Natursteinen in Steinbrüchen erfolgt im Wesentlichen mittels Seilsägen und Schrämen. Nur noch in Ausnahmefällen mit explosiven Sprengstoffen.
Ganze Gesteinsblöcke werden mit diesen Hilfsmitteln aus dem Gesteinsverband gelöst. Anschließend werden diese Rohblöcke in den ssteinverarbeitenden Betrieben von Gattersägen in Platten je nach gewünschter Dicke aufgesägt.Die gesägten Platten werden dann in automatisierten Fertigungsstraßen geschliffen bzw. poliert und
Die gesägten Platten werden dann in automatisierten Fertigungsstraßen geschliffen bzw. poliert und anschließend mittels Steinsägen auf die gewünschte Größe zugeschnitten.
Einen Überblick über die Einsatzbereiche der einzelnen Rohstoffe geben unsere Seiten unter den Menüpunkten "Naturstein & Kalk", "Naturwerkstein", "Kies und Sand", sowie "Asphalt".